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Information Covid 19 in Hittnau

24. Juni 2020

Am Donnerstag, 19. Juni wurde die Schulleitung Hittnau informiert, dass in einer Sekundarklasse eine bestätigte Corona-Infektion eines Kindes vorliegt. Gemäss Vorgaben des kant. Volksschulamts wurde die Infektion durch den Hittnauer Schularzt dem kantonsärztlichen Dienst gemeldet, der wiederum die Leitung des Schulärztlichen Dienstes des Kantons informierte. Die Schulleitung steht in Kontakt mit den zuständigen kantonalen Stellen.

Die Isolationsmassnahmen gemäss verbindlichen Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit wurden umgesetzt. Die betroffene Person ist in Selbstisolation, die Eltern und Geschwister befinden sich in Selbstquarantäne.

Die Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse sowie deren Eltern sind über die Infektion umgehend informiert worden. Gemäss den kantonalen Vorgaben besuchen sämtliche Kinder – auch jene der betroffenen Klasse – weiterhin den Unterricht.

Sollte sich in den kommenden Tagen zeigen, dass zwei oder mehr Jugendliche dieser Klasse an Covid-19 erkranken, prüft der Kantonsärztliche Dienst (KAD) in Zusammenarbeit mit den schulärztlichen Diensten die Quarantäne der ganzen betroffenen Klasse und der Lehr-, Fach-, und Betreuungspersonen, die mit den an Covid-19 erkrankten Jugendlichen Kontakt hatten.

Die Schule Hittnau beobachtet die Situation genau und wird über allenfalls weitere notwendige Schritte informieren.

 

Informationen der Bildungsdirektion Zürich

Coronavirus – Informationen rund um Schulen, Kitas und Heime

Krankheitsfälle in Schulen

Was muss unternommen werden, wenn ein Kind oder Jugendlicher im Schulbetrieb erkrankt?
Die Eltern sind umgehend zu informieren, dass sie ihr Kind abholen. Bis die Eltern da sind, soll sich das Kind in einem geschützten Raum aufhalten. Betreuungspersonen sollen 2 Meter Abstand halten, auch gegenüber den abholenden Eltern. Oberflächen in der Betreuung oder Schule sind mit einem normalen Reinigungsmittel zu reinigen, Stoffe zu waschen.

Wer muss informiert werden, wenn ein Kind am Coronavirus erkankt ist?

  1. Die Schulleitung informiert die Eltern der betroffenen Gruppe bzw. Klasse, dass ein Kind an Covid-19 erkrankt ist. Sowohl die Lehrperson als auch die Kinder der gleichen Gruppe bzw. Klasse müssen nicht in Selbstquarantäne, weil solche Kontakte im Schulsetting nicht als „enge Kontakte“ bezeichnet werden*. Sie sollen jedoch auf ihren Gesundheitszustand achten. Hingegen muss das an Covid-19 erkrankte Kind in Selbstisolation und die Familienmitglieder (Eltern und Geschwister) in Selbstquarantäne, weil sie die „engen Kontakte“ sind. Dasselbe gilt für eine erkrankte Lehrperson.
     
  2. Treten hingegen gehäuft Covid-19-Erkrankungen in einer Gruppe bzw. Klasse auf, so müssen gemäss der Definition „enge Kontakte“ vorgegangen sein. Somit ist eine Quarantäne bei der Lehrperson bzw. den Kindern der gleichen Gruppe bzw. Klasse umgesetzt werden.
     
  3. Sowohl für das erwachsene Schulpersonal als auch für Schulkinder gilt, dass wer die Schule besucht, darf keine Krankheitszeichen ausweisen, und es gelten für alle in der Schule die Massnahmen der Selbstisolation und -quarantäne.

* Das BAG hält dazu fest: „Das Miteinander der Kinder im schulischen Setting wird nicht als enger Kontakt definiert. Falls jedoch gehäufte Fälle im schulischen Setting vorkommen, muss gemäss der Definition enger Kontakt vorgegangen und eine Quarantäne umgesetzt werden. Insbesondere sollten für diese Situation auch Konzepte bestehen, wie definierte Gruppen innerhalb der Schule voneinander getrennt werden können um das weitere Auftreten von Fällen zu verhindern.“

Quelle:

https://bi.zh.ch/internet/bildungsdirektion/de/themen/coronavirus-informationen-fuer-die-schulen.html#title-content-internet-bildungsdirektion-de-themen-coronavirus-informationen-fuer-die-schulen-jcr-content-contentPar-textimage_4

 

Information Covid 19 in Hittnau