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24.02.2020 03:05:47


Keine Gefahr durch Radon an der Schule Hittnau

Die Radonbelastung in den Räumen der Schule Hittnau ist gering. Dies zeigen Messungen, die auf Anordnung des Kantons zwischen Sommer 2018 und Sommer 2019 vorgenommen wurden. Einzig im Psychomotorikraum im Kindergarten Oberhittnau wird der Grenzwert leicht überschritten. Problematisch ist das nicht: Der Kanton räumt für das Ergreifen von Massnahmen eine Frist von 30 Jahren ein.

Radon ist ein radioaktives Gas, das in jedem Boden vorkommt. Je nach Durchlässigkeit des Untergrunds strömt es nach oben, kann in Gebäude eindringen und sich in der Raumluft anreichern. Eine zu hohe Radonkonzentration gilt als Gesundheitsrisiko. Per 1. Januar 2018 wurde der Grenzwert für die erlaubte Radonkonzentration auf einen Drittel des früheren Werts gesenkt. In diesem Zusammenhang ordnete der Kanton Zürich an, flächendeckende Radonmessungen in Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen durchzuführen. In Hittnau wurden die entsprechenden Messungen in der Zeit zwischen Sommer 2018 und Sommer 2019 vorgenommen.

30 Jahre Zeit für Verbesserungen
Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen: Die Räumlichkeiten der Schule Hittnau liegen deutlich unter dem neuen, verschärften Grenzwert – mit einer Ausnahme. Im Psychomotorikraum im Untergeschoss des Kindergartens Oberhittnau wurden leicht erhöhte Werte gemessen, die aber immer noch weit unter dem früher geltenden Grenzwert liegen. Eine Gefährdung für Personen, die sich darin aufhalten, besteht nicht, dies insbesondere auch, weil die Aufenthaltszeiten kurz sind. Entsprechend gering sind deshalb auch die Auflagen, die der Kanton für die Behebung des Mangels vorschreibt. Er gibt dafür 30 Jahre Zeit. Die Sanierungsmassnahme könnte etwa in einer besseren Raumlüftung bestehen – wozu die Schule Hittnau natürlich nicht 30 Jahre benötigt.

Unabhängig von der Radonmessung sind Bestrebungen im Gang, den Psychomotorikraum in absehbarer Zeit anderswo unterzubringen. Der derzeitige Raum ist für diesen Zweck zwar nutzbar, aber alles andere als optimal. Im Zuge der permanent laufenden Schulraumplanung werden deshalb andere mögliche Standorte evaluiert.

Christoph Boog

 


Radon
Datum der Neuigkeit 29. Jan. 2020
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